Über mich

Durch meine Ausbildung zur Pferdewirtin, Schwerpunkt Reiten, kam ich 1983 nach Göttingen. Im Anschluss habe ich Diplom-Pädagogik mit dem Zusatzfach „Beratung der Familie“ studiert. Dabei war es mein Wunsch, mehr als nur Alltagswissen über zwischenmenschliches Verhalten zu erlangen. Ich wollte komplexen Zusammenhängen im menschlichen Miteinander auf den Grund gehen, Strukturen erkennen und verstehen lernen. So ist mein Arbeitsstil von der Bereitschaft geprägt, wirklich zuzuhören und hinzusehen.

Das Herstellen von Kontakt und die Wahrnehmung von individuellen Bedürfnissen ist für mich eine notwendige Grundvoraussetzung im Umgang mit Menschen. Dabei fühle ich mich dem Prinzip der Selbstverantwortung verpflichtet. Oberstes Gebot ist für mich Toleranz.

Ich freue mich auf Herausforderungen und lasse mich von der Überzeugung leiten, dass die Kraft des Wollens alles andere überwiegt.
Mit Beharrlichkeit und Organisationsgeschick finde ich neue Möglichkeiten, Probleme zu lösen.
Eigenverantwortlichkeit und selbstständiges Handeln sowie die ständige Bereitschaft zum Weiterlernen kennzeichnen meine Arbeitshaltung.

Als Dipl.-Pädagogin und Pferdewirtin habe ich langjährige Erfahrung in der praktischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unterschiedlichster Herkunft und Mentalität. Im Rahmen von „Ausbildungsbildungsbegleitenden Hilfen-plus“ (einer Verzahnung von Stützunterricht und pädagogischer Betreuung, um den Rehabilitanden einen erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen) waren die sozialpädagogische Begleitung der Auszubildenden sowie Einzel- und Gruppenberatungen bei individuellen Problemen Schwerpunkte meiner Arbeit. Auch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe war ich Ansprechpartnerin bei Problemen und Konflikten sowie zuständig für die Reittherapie mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen.

Bild Carla Senger

Darüber hinaus bin ich „Gruppenleiterin für die Arbeit mit kulturellen Gruppen“ und „Spielleiterin im Bereich Szenisches Spiel als Lernform“.
Die Weiterbildung zur „Seniorenbegleitung mit Befähigung zur zusätzlichen Betreuung in Pflegeheimen gem. § 87 b Abs. 3 SGB XI“ rundet meine fachliche Qualifikation ab.

Wichtiger als diese formalen Kriterien sind für meine Tätigkeit jedoch Lebenserfahrung, innere Ausgeglichenheit und Organisationsgeschick. Ich lasse mich nicht so leicht aus der Ruhe bringen, strahle Gelassenheit und Souveränität aus. Durch meine ruhige Art lasse ich meinem Gegenüber Raum.
Ich begegne den Menschen einfühlend, mit Nähe und Wärme, lasse sie aber so, wie sie sind, habe Zeit für sie und ihre Schwierigkeiten. Mein Ziel ist es, Menschen zu stärken und zu aktivieren und damit ihre Lebensqualität zu verbessern.